Aphorismen
Was mit Gewalt erlangt wird, kann nur mit Gewalt bewahrt werden. (Mahatma Gandhi)
Geh deinen Weg und lass die Leute reden. (Dante Alighieri)
Das edelste in der Liebe ist das Vertrauen zueinander. (Julius Grosse)
Wer keinen Esel findet, muß selber Säcke tragen. (Nordamerikanische Spruchweisheit)
Ein Geheimnis eines langen, erfüllten Lebens ist, jedermann alles zu vergeben, bevor man zu Bett geht. (Bernard Baruch)
Schutzengel gibt`s für jedermann, nur glauben viele nicht daran. Und auch der beste Engel quält sich nutzlos, wo Vertrauen fehlt.
Wer sich Zeit läßt, den jagt sie nicht. (Matti Pietikainen)
Die Liebe läßt uns an Dinge glauben, denen wir sonst mit höchstem Mißtrauen begegnen würden. (Pierre Carlet de Chamblain de Marivaux)
Verbringe nicht die Zeit mit der Suche nach einem Hindernis, vielleicht ist keines da. (Franz Kafka)
Freundliche Worte kosten nichts und bringen viel ein. (Blaise Pascal)
Mit Güte kann man fast jeden Menschen überraschen. (Pearl S. Buck)
Das Glück ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt. (Albert Schweitzer)
Je mehr Liebe man gibt, desto mehr besitzt man davon. (Rainer Maria Rilke)
Faß frischen Mut! Solang ist keine Nacht, daß endlich nicht der helle Morgen lacht. (William Shakespeare)
Der Mensch gibt ebenso schwer eine Furcht auf als eine Hoffnung. (Otto Ludwig)
Widerwärtigkeiten sind Pillen, die man schlucken muß und nicht kauen. (Georg Christoph Lichtenberg)
Nachtragende Leute haben viel zu schleppen.
Die Liebe verrät sich immer, indem sie versucht, sich nicht zu verraten. (Dänische Spruchweisheit)
Gewiß ist es bitter, nicht mehr geliebt zu werden, während man selbst liebt; doch unvergleichlich bitterer ist es, geliebt zu werden, während man selbst nicht mehr liebt. (Georges Courteline)
Die sich lieben, begegnen einander häufig. (Griechische Spruchweisheit)
Wie glücklich würde mancher leben, wenn er sich um anderer Leute Sachen so wenig bekümmerte als um seine eigenen. (Georg Christoph Lichtenberg)
Es gehört zu den Merkwürdigkeiten des Lebens, daß man mit einem heißen Eisen in der Hand am schnellsten kalte Füße bekommt.
Zwerge bleiben Zwerge, auch wenn sie auf den Alpen sitzen. (August v. Kotzebue)
Toleranz ist vor allem die Erkenntnis, daß es eh keinen Sinn hat, sich aufzuregen. (Helmut Qualtinger österr. Schauspieler)
Mit einigem Geschick kann man sich aus den Steinen, die einem in den Weg gelegt wurden, eine Treppe bauen. (Robert Lembke)
Wenn ein Mann eine Frau dazu bringen will, daß sie ihm zuhört, muß er sich mit einer anderen Frau unterhalten. (Unbekannter Macho)
Die Vernunft spricht leise, deshalb wird sie so oft nicht gehört. (Pandil Nehru)
Zuviel der Sorge tut nicht gut, macht bleich und dürr und dünnt das Blut. Ein Narr, der nicht will lassen schlendern, was er doch nicht vermag zu ändern. (Sebastian Brant)
Es läßt sich nichts erklopfen, der eine hat den Wein, der andre hat den Pfropfen, man muß zufrieden sein. (Theodor Fontane)
Lieb wechselt nicht mit Stund und Woche, weit reicht ihre Kraft biszum letzten Tag. (William Shakespeare)
Wer sich dem Selbstmitleid ergibt, kann auch nur von dieser Seite Sympathie erwarten. (Benjamin Franklin)
Verliebt sein ist nur ein außerordentlicher Fall von freiwilliger Blindheit. (Honorè de Balzac)
Das Schönste ist, gerecht zu sein, das Beste die Gesundheit, das Angenehmste, wenn man immer erreicht, was man will. (Sophokles)
Wer ein Kamel liebt, muß sich mit seinen Höckern abfinden. (Arabisches Sprichwort)
Dummheiten können reizend sein, Dummheit nicht. (Alberto Moravia)
Den Frauen steht gut der Schmuck, den Männern mehr die Arbeit.
Wer denkt mitten im Strom noch an die Quelle. (Polnisches Sprichwort)
Sogar das Schweigen ist sinnvoll, wenn die Augen sprechen. (Albert Camus)
In jeder Ehe kommt einmal die Zeit, in der man andere Männer um ihre Schwerhörigkeit beneidet. (August Strindberg)
Die Frauen ändern zwar manchmal ihre Ansichten, aber nie ihre Absichten. (Curt Goetz)
Die Unzufriedenheit ist die unscheinbarste, aber fleißigste Gehilfin des Teufels.
Man muß die Musik des Lebens hören, die meisten hören nur die Dissonanzen. (Theodor Fontane)
Der gute Vorsatz ist ein Gaul, der oft gesattelt, aber selten geritten wird. (Mexikanisches Sprichwort)
Mißtrauen ist die Axt am Baum der Liebe. (Russisches Sprichwort)
In Liebesdingen kann eine Frau schneller zuhören, als ein Mann sprechen kann. (Helen Rowland)
Begierig glaubt die Liebe, was sie
wünscht. (Jean Racine) ![]()
Kann der Blick nicht überzeugen, überred`t die Lippe nicht. (Franz Grillparzer)
Man kommt leichter zu jedem andern als zu sich selbst. (Jean Paul)
Den Mist, auf dem er kräht, preist mancher als seine Erfahrung.
Es gibt nur ein Schwert, das niemals rostet: die Zunge einer Frau. (Armenisches Sprichwort)
Es ist alles schön, wonach
man sich sehnt.
Eine große Liebe ist der beste Schutz vor Leidenschaften. (Francois Mauriac)
Laß dich nicht gehen, gehe selbst!
Wer Dummköpfe gegen sich hat, verdient Vertrauen. (Jean-Paul Sartre)
Das Paradies pflegt sich erst dann als Paradies zu erkennen zu geben, wenn man aus ihm vertrieben wird. (Gerhart Hauptmann)
Sechs Stunden sind genug für die Arbeit; die andern sagen zum Menschen: Lebe! (Lukian)
Der Mensch möchte gern vor den Folgen seiner Laster bewahrt werden, aber nicht vor den Lastern selbst. (Ralph Waldo Emerson)
So geht es in der Welt: Der eine hat den Dill, der andere die Gurken. (Russisches Sprichwort)
Die wahren Lebenskünstler sind bereits glücklich, wenn sie nicht unglücklich sind. (Jean Anouilh)
Sei klüger als die anderen, aber laß sie es nicht fühlen.
Wenn man das Leben in zweiter Auflage haben könnte, käme ich aus dem Korrekturlesen nicht heraus. (John Clare)
Es ist leicht, das Leben schwerzunehmen. Und es ist schwer, das Leben leichtzunehmen. (Erich Kästner)
Vertrauen wird dadurch erschöpft, daß es in Anspruch genommen wird. (Bertolt Brecht)
Toleranz heißt, die Fehler der anderen entschuldigen. Takt heißt, sie gar nicht bemerken. (Arthur Schnitzler)